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Internationaler Frauentrag in Koblenz
Aufruf zum Frauenaktionstag gegen Atomenergie am 8. März 2010
Nach dem Gau in Tschernobyl 1986 schlossen sich Frauen zusammen, um als „Mütter gegen Atomkraft“ gegen die gefährliche Kernenergie zu kämpfen, sie haben sicher durch jahrelange Aktionen in der Öffentlichkeit zum Ausstiegsbeschluß der rotgrünen Koalition beigetragen. Leider haben wir seit der letzten Bundestagswahl eine Situation, die eine Anti-Atom-Bewegung wieder notwendig macht, obwohl wir seit Tschernobyl vielmehr über die Gefährlichkeit dieser Energie wissen und es keinen einzigen Grund gibt, diese aufrechtzuerhalten oder noch auszubauen. In der Nähe von Krümmel, wo es 1986 ebenfalls einen Störfall gegeben hat, den die Betreiber aber ableugnen, ist in einer ländlichen Umgebung seitdem das 19. Kind an Leukämie erkrankt. In den Ländern, in denen der Atombrennstoff Uran abgebaut wird, sind Arbeitsschutz und Umweltschutz Nebensache, ganze Landstriche werden verstrahlt, die Bevölkerung krank oder vertrieben. Die Gewinnung von Uran produziert viel Co-2 und verbraucht sehr viel Wasser. Die Lagerung des Atommülls ist absolut unsicher. Die Mehrheit der Bevölkerung will am vereinbarten Atomausstieg festhalten und lehnt Laufzeitverlängerungen ab. Nach einer Umfrage sind Frauen deutlich in der Mehrheit. Nach Abwägung aller umweltzerstörenden Fakten sollten Atomkraftwerke gar nicht mehr betrieben werden. Der 8. März , der Internationale Frauentag, ist eine Gelegenheit, unsere Überzeugung in die Öffentlichkeit zu tragen und auch sichtbar zu machen. In der Nähe von Koblenz steht die Ruine eines Atomkraftwerkes, Beispiel für den erfolgreichen, wenn auch langen Kampf gegen die Atomlobby, angezettelt von einer einzelnen Frau, unterstützt von Vielen. Zeit für weitere Atom-Ruinen!
Wir wollen uns in Koblenz am Montag, den 8. März um 17.00 Uhr auf dem Zentralplatz treffen, zu Mahnwache, Infostand oder ähnlichen Aktionen.
Und uns am 7. März den Dokumentarfilm „Uranium – is it a country? über Uranabbau in Australien ansehen, der um 19.00 Uhr im KUB.A in der Eltzerhofstr. 10 gezeigt wird.
Kontakt: Gabriele Hofmann BUND Koblenz, Eltzerhofstr. 10, 56068 Koblenz Tel. 0261/9144438 (KUB.A) oder 0151/59986760
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Veranstaltungen
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Presseerklärung: 11.11.2009, die die Rhein-Zeitung nicht abdruckte, wie auch die untenstehende Ankündigung. Ihre Ausrede: “Erstere Mail landete im Spammülleimer”, werden so absichtsvoll kritische Stimmen unterdrückt?
Der globale Süden in der Weltwirtschaftskrise - was hat dies mit uns zu tun?
Darüber diskutierten angeregt die Interessierten der Veranstaltung.
Werner Rätz und Jutta Sundermann von attac-Deutschland verdeutlichten in ihren jeweiligen Kurzreferaten die Situation im Süden und stellten fest, dass die Verlierer der Krise immer mehr Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern des Südens sind und es ihnen das Nötigste zum Leben fehlt.
Wie die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) kürzlich mitteilte, ist die Zahl der hungernden Menschen in Folge der Krise auf 1,02 Milliarden gestiegen - den höchsten Wert seit 1970.
Damit steht die Realität im krassen Gegensatz zu den im Jahr 2000 formulierten Millenniums-Zielen, in denen die Vereinten Nationen ursprünglich angestrebt hatten, die Zahl der Hungernden bis 2015 zu halbieren.
Im Diskussionsteil bestätigte ein Teilnehmer aus Neuwied an einem Beispiel die konkreten Auswirkungen der Krise für die eigene Kommune und für die MigrantInnen anhand von Fluchtbewegungen. So erklärte er, dass die Anzahl der im Asylbewohnerheim untergebrachten Menschen um 20% angestiegen und gleichzeitig die der Sozialarbeiter um das 6-fache gesunken sei (1 Sozialarbeiter pro 80 Asylanten).
Begründet wird dies durch Einnahmeverluste der Kommune. Diese sollen kompensiert werden, indem immer mehr ehrenamtliche Helfer einspringen (Stichpunkt: „save-me“ Kampagne). Genau so ging die Caritas vor, die ebenfalls versuchten, über das Engagement von Ehrenamtlichen die Verluste auf der Einnahmeseite aufzufangen. Ein anderer Teilnehmer zog Parallelen zur Tafelbewegung.
Großes Interesse und Problembewusstsein zeigte sich auch, als die Teilnehmer die anstehenden Großprojekte (BUGA, Zentralplatz, Schienenhaltepunkt Löhr-Center, TUS-Arena u.v.m.) dahingehend hinterfragten, ob diese langfristig überhaupt den Menschen perspektivisch nützen können. Wie die anstehenden Investitionen in Koblenz bei sinkenden Einnahmen und wachsenden sozialen Herausforderungen bewältigen, ohne dass es zu sozialen Verwerfungen kommt?
Wer wird letztendlich die Folgen der ruinösen Standortkonkurrenz bezahlen?
Dieser und anderen Fragen wird sich die attac-Gruppe weiterhin widmen und dazu das Sozialforum Koblenz am 17.11.2009, 19.30 Uhr in der Christuskirche besuchen, das sich ebenfalls mit diesen sehr aktuellen Problemstellungen beschäftigen wird.
Attac trifft sich jeden 1. und 3. Donnerstag im Monat im KUB.A, Eltzerhofstr. 10, 56068 Koblenz.
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Achtung: Das Sozialforum trifft sich nicht in der Christuskirche, sondern im Gruppenraum der Ev. Gemeinde, van Werth Str. 7., 56068 Koblenz.
Einladung zur attac-Veranstaltung
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"Der globale Süden in der Weltwirtschaftskrise"
Eine Veranstaltung mit Jutta Sundermann und Werner Rätz aus dem bundesweiten Koordinierungskreis von Attac.
Die kapitalistische Weltwirtschaft ist in der Krise. Ob die aktuell praktizierte Gesundbeterei in den industrialisierten Zentren die schlimmsten Folgen nochmals aufschieben wird, steht dahin. Derweil hungern im Süden immer mehr Menschen und wissen, dass ein "Weiter so" ihre Lebenschancen zerstört. Mit der Veranstaltung wollen wir dazu beitragen, Mut zu machen für ein Engagement für eine gerechtere Welt und gemeinsam herauszufinden, wie das konkret in unserer Region aussehen könnte.
Werner Rätz vertritt die Informationsstelle Lateinamerika (ILA) als Mitgliedsorganisation im bundesweiten Koordinierungskreis von Attac. Er arbeitet bei Attac überwiegend zu Fragen sozialer Sicherheit, bedingungsloses Grundeinkommen und „Genug für alle“.
Jutta Sundermann ist Mitgründerin von attac Deutschland, Journalistin, Mitglied von BUKO und Medico international.
WANN: 10. November 2009, Zeit: 19.00 Uhr, Closter Sudhaus, Trierer Str. 105, 56072 Koblenz (Metternich).
Hier könnt ihr den Flyer herunterladen und in Euren Zusammenhängen weiterverteilen. Wir bitten darum. Vielen Dank.
Eure attac-Koblenz
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Aktuelle attac-Termine
Donnerstag, den 18.03.2010 um 19 Uhr, im KUB.A, Eltzerhofstr. 10, 56068 Koblenz
Veranstaltungs- hinweise Privatisierung bzw. Rekommunalisierung
Bitte für jeweilige Informationen auf die Bilder klicken und noch ausführlichere Informationen auf der Terminseite von attac-KO
 21. März 2010
Runder Tisch Hochschulpolitik Rheinland-Pfalz Die Privatisierung der Bildung
April bis Juni 2010 Flyer Seite 1 Flyer Seite 2
 20. März 2010
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